Narkolepsie erneut als Impfschaden nach der H1N1-Impfung anerkannt

Der damals 15jährige Schüler wurde im November 2009 gegen die Schweinegrippe geimpft und  entwickelte in einem zeitlichen Abstand von  6-12 Wochen die Narkolepsie.

Zunächst stellte sich postvakzinal  eine starke morgentliche Müdigkeit und Krankheitsgefühl ein. Dann änderte sich der Schlaf-Wachrhytmus. Unser Mandant war tagsüber müde und nachts wach. Die Symptomatik nahm schleichend zu. Es entwickelte sich das Vollbild der Narkolepsie. Es kamen Konzentrationsstörungen, Wortfindungsstörungen und eine verwaschene Sprache hinzu.

Im August 2011 traten erste Halluzinationen mit Schlaflähmungen auf; einschließlich der Vornahme nächtlicher Handlungen  wie das Verrücken von Regalen  - an die sich unser Mandant morgens nicht mehr erinnern konnte. Zudem traten Kataplexien auf. Im Mai 2012 wurde schließlich durch die Uniklinik Münster die Verdachtsdiagnose „Narkolepsie“ bestätigt.

Der Impfschaden wurde im September 2014 anerkannt.